gewächshaus für zeitgenössische kunst

 

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2006-2014

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Torsten Prothmann | Autohaus Mitte
04.07. - 29.08.2014

Super bien! wird Autohaus. Torsten Prothmann verwandelt das super bien! Gewächshaus in seine Version eines Autohauses. Er zeigt eine Auswahl von 20 aktuellen Autoportraits, gemalt in Öl auf Leinwand. Allerdings wird man hier keine spiegelnde Hochglanzarchitektur finden, sondern eher die irritierend einfache Konstruktion einer Bretterbude.

Fotografien sind die Vorlagen für seiner Bilder. Im Atelier entstehen dann die ‚Autoportraits', die ‚Baustellendetailbilder' oder Interieurs wie die "Jubelbude". Bei der Umsetzung der Motive geht es Torsten Prothmann weder um die bloße Abbildung, noch geht es ihm allein um "pure" Malerei. Er eignet sich die Autos malerisch an, und definiert auf diese Weise Besitzansprüche neu. Der Fetisch Auto wird malerisch getunt und fügt sich seltsam zweidimensional in seine Umgebung ein. In einem andauernden, synchronen Prozess zerfällt es in seine Einzelteile und fügt sich neu zusammen. So wird in Prothmanns malerischer Installation die Beziehungen von Räumlichkeit, Zeit und Bewegung intensiv neu verhandelt.

Torsten Prothmann | Pressetext

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Nicole Schuck | Searching for Contrast and Size
05.09. - 07.11.2014

Kann eine Zeichnung Mimese betreiben? Mit dieser Fragestellung geht Nicole Schuck im super bien! Gewächshaus einer dokumentarisch, fiktiven Ortsanalyse nach. Auf dem Boden liegen bezeichnete Bodenelemente, die detailliert Bereiche eines lokalen Wildtieres zeigen. Dreidimensionale Linien erweitern die Bodenzeichnungen zu einer räumlich installativen Umgebungszeichnung. Ähnlich einem Wildtier in der Stadt ist die dreidimensionale Zeichnung von Nicole Schuck daran interessiert, die Bedingungen des Glashauses und seiner Umgebung optimal zu nutzen und einzubeziehen.

Nicole Schuck lässt in ihren auf das Medium der Zeichnung und Erzähl-Performances fokussierten Arbeiten Kunst und Wissenschaft, Fiktion und Wirklichkeit, Dokumentation und Narration aufeinander treffen. Sie kartographiert Orte, Landschaften, Länder und bezieht die jeweils dort wildlebenden Tiere unmittelbar mit ein. Indem die Künstlerin zeichnet, Anwohner interviewt und mit Wissenschaftlern kooperiert, betreibt sie eine Feldforschung, die nicht dokumentiert oder illustriert, sondern erzählt. So verwebt sie Erdachtes mit Erlebtem oft installativ in Wand-, Boden- und Papierzeichnungen. (www.nicoleschuck.de)

NicoleSchuck_Searching_superbien


Nicole Schuck | Pressetext

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14.11.2014. - 08.03.2015
Hanna Lippmann

 


aktuell vom 29.06.2014 | copyright by super bien! and the artists