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2006-2016


Ariel Gout | Palm Pebbles #7, Berlin
18.11.2016 - 04.01.2017


"Palm Pebbles" is an ongoing project of site-specific installations, begun in 2013, by the artist Ariel Gout. The "Palm Pebbles" are small ceramic elements whose shape is reminiscent of the pebbles polished by water over time. For each installation, Ariel Gout molds each Pebble individually in the Palm of her hands in a repetitive and almost meditative process. She then installs the Palm Pebbles in a space loaded with atmosphere and history, according to her responses to this specific environment: she plays with surfaces, volumes and light to create connections and to link the Palm Pebbles and the site into an overall composition. To date, six temporary installations have been carried out between Europe and the USA; in the seventh installation, in Berlin, the Palm Pebbles are floating in the space of the greenhouse super bien!.

Ariel Gout works with paper, clay and thread to create drawings and installations; using simple materials and basic marks and forms, she aims at simplicity and fluidity, echoing the zen philosophy. Guided by the harmony and balance at work in our natural environment, the artist combines dots or simple shapes, applying the minimalist aesthetic principles of repetition, variation and accumulation. She is inspired by the biological phenomena of growth, development, and connectedness, their metaphorical significations, and the potentialities of their formal visual translations. Her visual imagery relies on a play between the microscopic and the macroscopic levels.

Developed along her travels and explorations, Ariel Gout's artworks draw attention to the concepts of time, space, movement and transformation. The simplicity of the materials, the smoothness of the lines, the delicate connections, the plays with light and transparency, express fragility and vulnerability. Inviting to a contemplative pause and to free interpretation, these works encourage the audience to take a fresh look at our environment and the way we inhabit our world. (www.arielgout.blogspot.com)

Ariel Gout | Pressrelease

ArielGout_PalmPebbnles#7_superbien

 

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Preview:

KathrinRabenort_privatBoundary_superbien

 

Kathrin Rabenort | Privat Boundary
13.01.2017 - 06.03.2017
eine textile Rauminstallation

Opening on Sunday, den 15.01.2017, 4pm

Von Januar - März 2017 zeigt Kathrin Rabenort zeitgleich zur fashion week, Berlin ihre speziell für super bien! entwickelte skulpturale Rauminstallation, gefertigt aus militärischen Tarnstoffen. Das Gewächshaus ist in seiner Struktur auf Lichtdurchlässigkeit angelegt und 24 Stunden für Besucher einsehbar. Mit "Privat Boundary" kehrt Rabenort diese architektonisch offene Situation um und stellt dabei Fragen zu Kontrolle und Überwachung in privaten und öffentlichen Bereichen. Aus verschiedenen Camouflagestoffen knüpft Rabenort eine Netzstruktur, die den kompletten Innenraum durchzieht. Sie verweist dabei auf die Ambivalenz der Chancen digitaler Vernetzung und den Möglichkeiten und Gefahren der Kontrolle durch Andere, die die Menschen ganz privat betrifft. Ihre Arbeit verweist auf die globale Tendenz, Ländergrenzen wieder zu schliessen, statt sie zu öffnen, auch hier in Europa. Sie benutzt dabei die Assoziation der Camouflage-Stoffe zum Militär, dessen Rolle in der Grenzsicherung zentral ist. Beeinflusst ist Rabenort dabei nicht zuletzt von ihre aktuelle Artist in Residence Erfahrung in China, Shanghai.

Kathrin Rabenort arbeitet mit der sozialen Codierung von Kleidung und Stoffe, ihre Objekte, Skulpturen und Installationen referieren die gesellschaftlichen Normen und Strukturen und bewegen sich dabei oftmals nahe am menschlichen Körper. Rabenort referiert über Körperlichkeit im Spannungsfeld zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Erwartung. Eine Körperlichkeit, die sie in ihrer Abwesenheit und Leere in den Fokus stellt. Stattdessen präsentiert sie die Hülle als eine umgebende und schützende, stoffliche Haut, das den Betrachter konfrontiert mit seinen gelernten Schablonen der gesellschaftlichen Zuordnung bis hin zur Stigmatisierung. Kathrin Rabenort hat an der Kunsthochschule Kassel und am Goldsmith College, London freie Kunst studiert, nach Auslandsaufenthalten in Amsterdam und London, arbeitet sie in Köln als Künstlerin und stellt überregional aus. (www.kathrinrabenort.de)

Kathrin Rabenort | Pressetext

 

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Preview:

OliverMoest_TalbotiaElegans_superbien

 

Oliver Möst | Talbotia Elegans
17.03. - 27.04.2017

Opening on Friday, 17.03.2017, 7pm

"Als ich im März 2016 anfing mit dem Herbarium zu arbeiten, das von Götz Träber Mitte der 1950er Jahre angelegt wurde, habe ich nicht über eine mögliche Ausstellung nachgedacht - für mich war es eine logische Fortsetzung meiner Arbeit fade out von 2012. Diese Kombination von Gewächshaus und Herbarium – von dem Entstehen und dem Verschwinden der Pflanzenbilder durch das Sonnenlicht – das ist eine wunderbare Verknüpfung." Oliver Möst

Im Gewächshaus, gewöhnlich ein Ort um Pflanzen zu kultivieren, zeigt der Fotograf Oliver Möst Lichtzeichnungen aus der Serie Talbotia Elegans. Zu sehen sind Bilder von gepressten Pflanzen aus einem Herbarium, durch die Belichtung mit Sonnenlicht ist eine Art "Photogenen Zeichnung" entstanden. Dabei werden die Abbildungen nicht fixiert und das Sonnenlicht lässt diese Bilder während der Ausstellungslaufzeit wieder verschwinden, denn das Papier wird stetig dunkler. So verschwinden die zarten "Photogramme" des Herbariums durch den gleichen Prozess durch den sie entstanden sind - das Belichten mit Sonnenlicht. Die Lichtzeichnungen von Talbotia Elegans spielen dabei in vielfältiger Weise mit den Erwartungen des Betrachters. Möst wird immer wieder neue Lichtzeichnungen hinzufügen, so dass eine sinnliche räumliche Komposition entsteht, in der Entstehen und Vergehen direkt nebeneinander zu beobachten sind.

Genau dieser Prozess des wieder Verschwindens - zumeist ein blinder Fleck in der allgemeinen phänomenologischen Betrachtung der Photographie - interessiert Möst in seiner hier gezeigten Arbeit. Er richtet so unseren Blick auf die tiefer liegende Ebene von der Vergänglichkeit künstlerischer Arbeiten. Dabei dient das Gewächshaus als Wahrnehmungsmembran - der Pflanzenbilder, deren Verschwinden und unsere Gewohnheiten und Erwartungen beim Betrachten von Bildern. So fügt sich die Arbeit Talbotia Elegans mit ihren Fragen nach Werten und Wahrnehmungsprozessen in die Themenwelt von Oliver Möst und seinem spielerischen Umgang mit unseren Sehgewohnheiten ein. Die Möglichkeiten der Zuordnung von Erlebtem in verschiedene zeitliche Dimensionen ist dabei ein starkes Motiv seines künstlerischen Handelns, ebenso der Wechsel vom Abbild konkreter, erkennbarer Welt in einen Prozess der Veränderung, dem gleichzeitigen Verlust und Gewinn von persönlicher Referenz. (www.olivermoest.com)

(Der Titel "Talbotia Elegans" bezieht sich auf den Namen einer Pflanze, die nach dem Erfinder der Photogenen Zeichnung (1839) William Henry Fox Talbot benannt wurde.)

Oliver Moest | Pressetext

 

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Vorschau 2017

Kathrin Rabenort | 13.01.2017 - 06.03.2017

Oliver Möst | 17.03. - 27.04.2017

Elisabeth Sonneck | 05.05. - 06.07.2017

Marianne Jörgensen (DK) | 14.07. - 17.09.2017

Henry Stöcker | 22.09. - 26.10.2017

Dorte Visby (DK) | 03.11. - 07.12.2017

aktuell vom 1.12.2016 | 2016 copyright by super bien! and the artists