super bien! logo
 

greenhouse for
contemporary art

super bien!

concept

current

past

location

contact


HannaLippmann_recall04_superbien

 

20.03. - 01.05.2015
Joanna Lippmann | recall 04

Eröffnung, am Freitag, den 20.03.2015. 19 Uhr

Johanna Lippmann umwickelt das Gewächshaus super bien! vollkommen mit einer weissen Schnur und zwar in ausschließlich horizontalen Linien. Eine im Haus befindliche, großformatige Landschaftsfotografie ist so abwechselnd zu sehen, nicht zu sehen oder nur zu ahnen. Das Haus als opakes bis transparentes Objekt reagiert auf das Wetter. Bei Tageslicht mit Sonne oder Wolken, oder rhythmisch eingesetzten Kunstlicht im Inneren des Hauses nutzt Johanna LIppmann die physikalischen Lichteffekte, die zu unterschiedlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten führen. Die Schwarzweiß Fotoarbeit im Inneren des Hauses wird je nach Lichtsituation vor dem farbigen Hintergrund der Umgebung, als Reflexion auf die Lichtsituation durch die transparenten Flächen zwischen warmen oder kalten Farbnuancen wechseln.

Die Berliner Künstlerin Johanna Lippmann befasst sich hauptsächlich mit großformatigen Photoarbeiten. In verschiedenen Konzepten folgt sie Fragen der Wahrnehmung und der Verhältnismäßigkeit zwischen Mensch und Natur, Geschichte, Raum und Zeit . Die Fotografie, die im Gewächshaus zu sehen ist, entstammt der umfangreichen Werkreihe "Unterm Wetter". Diese befasst sich mit der stillen unfassbare Größe der Berge und dem Verhältnis zwischen Berg und Wetter. Hier liegen Schrecken und Idylle nah beieinander. In den Bergen verliert sich die Verhältnismäßigkeit von Höhe, Weite, und Entfernung in irritierender Weise. Weit entfernte Bergspitzen kommen unglaublich nah, wenn sich die Wahrnehmung in der Stille der Betrachtung ausdehnt, gleichzeitig ist jeder tatsächlich zu beschreitende Weg mühsam und weit. (www.hannalippmann.de)

Johanna Lippmann | Pressetext

*****************************************************************************************

Preview:

unbekannteWesen_1_superbien

 

09.05. - 04.06.2015 | #1_unbekannte Wesen
Mayumi Okabayashi (Jp)
Yusuke Sasaki (Jp)

Eröffnung
am Samstag, den 9.05.2015, 18 Uhr

unbekannte Wesen | Pressetext

****************************************************

unbekannteWesen_2_superbien

 

06.06. - 26.06.2015 | #2_unbekannte Wesen
Hirosuke Yabe (Jp)
Sanae Yanagi(Jp)

Eröffnung
am Samstag, 6.06.2015, 18 Uhr

unbekannte Wesen | Pressetext


****************************************************

Vier japanische Künstler werden unter dem Titel "unbekannte Wesen" in zwei aufeinander folgenden Installationen bei super bien! realisieren. Mayumi Okabayashi und Yusuke Sasaki leben seit vielen Jahren in Deutschland, Hirosuke Yabe lebt in Japan und Sanae Yanagi in Paris. Die Materialien, mit denen die Künstler arbeiten, sind vornehmlich Holz, Papier, Stein und Licht. In beiden Installationen stehen unbekannte Wesen im Mittelpunkt der Betrachtungen.

unbekannte Wesen
"Unsere Neugier wird stimuliert, wenn wir etwas Unbekanntem begegnen. Das bringt Frische, bewegt uns. Aber der positive Reiz kann schnell ins Negative kippen; denn gerade unbekannte Wesen bringen unerwartete – und manchmal unerwünschte Folgen.

Prometheus hat gemeint, im Interesse der Sterblichen zu handeln, als er ihnen das Feuer gegeben hatte. Das Geschenk erwies seinen Wert und gleichzeitig seinen hohen Preis: Feuer kann genauso destruktiv eingesetzt werden wie konstruktiv.

Auf demselben Drehpunkt bewegen sich zwei unvereinbare Gedanken oder Philosophien. Wenn zum Beispiel Religion und Vernunft unterschiedliche Erklärungen liefern und sich ihre Vertreter nur schwer verstehen, dann löst das entweder Bewunderung und etwas Neues aus: Die Neugierde in uns wird geweckt und eine große Gunst erweist sich. Oder es wird, wenn der Effekt in die gegenteilige Richtung geht, eine große Furcht ausgelöst, die verwirrend und manchmal auch zerstörend wirkt." Mayumi Okabayashi, Yusuke Sasaki, Hirosuke Yabe und Sanae Yanagi

unbekannte Wesen #1 | 09.05. - 04.06.2015
"Wie vieles hat diese Installation zwei Seiten: sie stammt von zwei Künstlern. Manches wirkt weich, anderes hart, einiges wird bei Licht, anderes im Dunkeln sichtbar. Dennoch ist es ein Ganzes." Mayumi Okabayashi und Yusuke Sasaki

unbekannte Wesen #2 | 06.06. - 26.06.2015
"Is it real? Where is the boundary between us and Leviathan?
Who are you, Leviathan?
" Hirosuke Yabe and Sanae Yanagi

###########################################

Mayumi Okabayashi
Mayumi Okabayashi kam 2006 als Stipendiatin (Junge Akademie) an die Akademie der Künste nach Berlin. Seitdem lebt und arbeitet sie in der Stadt und ist regelmäßig auf internationalen Ausstellungen vertreten. Vorangegangen waren ein Studium an der Kyoto Seika University in Japan und das der Malerei, Installation und Skulptur an der Düsseldorfer Kunstakademie, u.a. bei A. Hüppi (Meisterschülerin 2004 bei K. Rinke). (www.mayumi-o.com)

"Die Dynamik, die meinen Arbeiten innewohnt, überträgt sich auf ihre/n Betrachter/in. So wächst ein lebendiges Beziehungsgeflecht zwischen ihr/ihm, dem Gegenstand der Betrachtung und auch mir. Verästelungen zwischen jeweils eigenen Welten also, verbunden durch sichtbare und unsichtbare Linien und Zellen im Raum des "Dazwischen", in dem meine Kunst sich entfaltet."

Yusuke Sasaki
Yusuke Sasaki lebt und arbeitet in Berlin, er kam bereits 2005 nach Deutschland. An der Kunstakademie Tama in Tokio studierte er Glaskunst. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Naturmaterialien und dem Thema Licht, das er in unterschiedlichsten Kunstformen behandelt: Objektkunst, Schattenbild, Fotogramm, Fotografie, Installationen sowie der Land-Art. (www.yusuke-sasaki.com)

"Ich interessiere mich seit ein paar Jahren für die Höhlenmalerei. Sie inspiriert mich als Beginn der Kunst und der abstrakten Konzeption, sowie ebenso als Anfang von bewusster Aufzeichnung und Kommunikation. Auslöser für meine Gedanken war die Dreifachkatastrophe 2011 in Japan."

Hirosuke Yabe
Hirosuke Yabe´s main artwork is sculpture. He lives and works in Kanagawa, Japan. He creates sculptures with the subject of human nature and demonstrates the subject favoured through the medium of Japanese traditional artcraft. (www.yabesuke.com)

"I establish a whole form, which is intimated by folding paper (Origami), one of Japanese traditional crafts. Then I design and carve the form into the shape of buildings or human beings. I pay attention to the essence of human beings, which is ordinarily overlooked. I intend to propose an opportunity to onlookers to think about the essence of human beings."

Sanae Yanagi
Sanae Yanagi has been working as a sculptor for more than 10 years. After six years of study (Joshibi University of Art and design and Tokyo Zokei University of Fine Arts and Design) she completed her advanced Diploma of Fine Art in Sculpture in 2002. (www.sanaeyanagi.wix.com/sculpture)

"In Japan, I primarily worked in stones such as granite and marble. My topic of predilection is budgerigar. When I was a child, I was surrounded with budgerigars in cages. I had a fascination with both these birds and their cages. For me, the cage is a symbol of the borders of the impenetrable Inside and Outside. My work reproduces this opposition.

In France, where I have been living for 2 years, cultural differences opened new horizons in my work (topics, techniques, materials) and now I am working mainly with wood."


unbekannte Wesen | Pressetext



*****************************************************************************************

03.07. -04.09.2015
Julia Sossinka | Furore


*****************************************************************************************

11.09. - 06.11.2015
Anna Borgman (Dk)


*****************************************************************************************

20.11.2015 - 06.03.2016
Silke Wobst



*****************************************************************************************

actual: 16.03.2015 | 2015 copyright by super bien! and the artists
 

catalogue
super bien!
2006-2015